Eltinger Kopf

Nachdem der alte und beliebte Aussichtspunkt „Eltinger Blick“ als Folge der Abdichtungsarbeiten auf der ehemaligen Mülldeponie Rübenloch ab Ostern für Publikum nicht mehr begehbar ist, musste der frühere Aussichtspunkt „Eltinger Kopf“ wieder in Funktion treten. Dazu waren viele Arbeiten nötig, denn im Lauf der Jahre war dieser völlig zugewachsen und verwahrlost. So investierten die „Schlammbrüder“ viele Arbeitsstunden, um den Leonbergern wieder einen begehbaren und attraktiven Aussichtspunkt zu bieten.
Zunächst musste der völlig zugewachsene Aufgangsweg frei geschnitten und gesägt werden.
Nachdem der Abfallwirtschaftsbetrieb Böblingen den Weg schottern ließ ist nun ein bequemer
Zugang möglich.




Von der Spitze des Kopfes konnte man außer dichtem Gestrüpp und hohen Bäumen in keiner Richtung etwas von der Landschaft sehen. Die Motorsägespezialisten der Gruppe hatten im steilen Gelände viel Mühe, die hohen Bäume zu fällen, die die Sicht nach unten versperrten. So wurden zwei Sichtachsen geschaffen, die den Blick in Richtung Norden ins Gäu und den Blick in Richtung Nordost nach Eltingen und zum Engelberg frei geben. Außerdem wurde das komplette Gestrüpp um den Kopf selbst entfernt, so dass man sich dort frei bewegen kann.h




Am alten Eltinger Blick hatte die Gruppe zwei selbst gebaute, massive Bänke aufgestellt. Die wurden jetzt abgebaut, herunter transportiert und neu gerichtet. Danach wurden sie zum Eltinger Kopf transportiert und dort aufgestellt.




Das alte, liebevoll gestaltete Schild mit Hinweis auf den Eltinger Blick musste natürlich auch weichen. Es wird aufgehoben, um vielleicht in ca. 5 Jahren wieder den Weg zum neuen Eltinger Blick auf der neuen Abdichtung weisen zu können. Ersetzt wurde es durch ein neues, das in der Gestaltung dem alten nachempfunden ist und den Weg zum neu gestalteten Eltinger Kopf weist.

